50 Jahre JCI Chur – Chronik 1969 – 2019

Das Gründungsjahr 1969 / 1970

Erster Gratulant war der populäre Bundesrat Delamuraz. Als schweizerischer Zentralpräsident 1969 amtete der geborene Bündner Dr. Ulf von Salis. Ulf verbarg seine besondere Sympathie für Graubünden und Chur keineswegs – bot den Gründungsmitgliedern über mehrere Abende einen mitreissenden Einstieg.

Hans L. Zanoni war als VP zuständig für Expansion. Zusammen mit Dr. Duri Capaul hat er die Liste der potentiellen Churer Kandidaten erstellt. Marcel Capaul wusste davon nichts und wurde – nach Absagen und längerer Verzögerung – erster Präsident. Wir bewunderten die selbstlosen «Geburtshelfer» aus ZH, SG, GL und ihr Engagement. Die sofort inspirierenden Anlässe fanden allesamt im Churer Duc de Rohan statt, wo wir in tollen Räumen vom Direktions-Ehepaar Paul und Lotti Räschle umsorgt wurden. Offenbar sprang auch ihrerseits der Sympathie-Funke über, zudem hielten wir offenbar den anderen im damals hehren Haus verkehrenden Service Clubs die Stange, denn alsbald konnten wir das Paar in unserem Gründerkreis willkommen heissen!

Erstes Motto war: «Freundschaftlicher Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit Persönlichkeiten gehobenen Formates aus vielen Berufsgattungen».

Im Gründungsjahr fanden u. a. neun abendfüllende Arbeitssitzungen statt, worunter als Nationalthema 1970 mit Ulf von Salis «Zeitmangel, ein Problem unserer Generation» stand. Ein weiteres Thema unter Mitglied Pfarrer Stefan Jäger erntete am Nationalkongress in Montana hohe Anerkennung. Die drei Abende mit Dr. Hans-Rudolf Bener generierten viele Ideen und Vorschläge zur Wieder-Erweckung der Schlossanlage Haldenstein zum Bündnerischen Kultur-Zentrum. Er wurde später dessen Stiftungsrats-Präsident. Unser Eröffnungsfest im «DUC» mit dem Nationalpräsidenten und etlichen Gästen [teilweise in festlichem Frack!) war von solchem Stimmungsniveau, dass beim Cortège in voller Montur sogar ein Sprung ins Schwimmbassin drin lag!

Als Gründungspräsident konnte ich zum Jahresende 23 Mitglieder und zwei Interessenten einer gesicherten Zukunft übergeben.

Unsere erste Dekade wurde 1971 unter der Leitung von Ernst Anrig weitergeführt. Behandelt wurden Themen wie Alpen-Transversale/Raumplanung/Börsenwesen und bereits, wie später immer wieder, die doch grosszügige EMS Chemie. Walter Wolf brachte als Chef Expansion sieben neue Mitglieder.

1971

1972

Im dritten Jahr generierte Präsident Johannes Gruber mit seinem Ausflug in die Bündner Herrschaft, was de-facto in der Folge das traditionelle Torkel-Fest wurde. Ein Hoch an Geselligkeit verdankten wir Alexander Dönz in seiner heimeligen Wohnung. Die Teilnahme erreichte über das Jahr 70%, bei der allzu frühen Grablegung unseres Ernst Anrig waren es wohl 100%.

Im vierten Jahr verhalf uns Claudio Casanova zu einer unvergesslichen Dampf-Zugfahrt ins Engadin; 76 Mitfahrende erlebten auch den durch Funkenwurf entlang der Bahnlinie entfachten Buschbrand. Gottlob wurde es nicht todernst, wir aber schlagartig bekannter! Das war auch das Jahr der Mammut-Arbeit «Graubünden wohin?». Sogar die Kantonsregierung war von unserem stolzen Broschüren-Inhalt positiv überrascht.

1973

1974

Pierre Kielholz richtete die Aufmerksamkeit auf die nationale Ebene, erlangte dort Amt und Würden! Zudem regte er Kontakte zu sog. Jumelages an, d. h. zu ausgewählten in- und ausländischen Kammern. Wie dann weiter durch alle vier Jahrzehnte war man hierzu club-intern unterschiedlicher Meinung. Jedenfalls resultierten zeitweise intensive Kontakte zu den Freunden aus Neuburg an der Donau. Unvergesslich die Erinnerung an die Abende in wechselnden Jaycee-Privatwohnungen in der Arbeitsgruppe «Qualität des Lebens» unter Stefan Jäger. Zudem vier weitere AK’s und erstmals ein Donnerstag-Hock der Jaycee-Damen; lmelda Capaul und Silvia Süsskind machten sich verdient!

Urs Hafer präsidierte ein abermals befrachtetes Programm. Wir forderten einen 300 000 m3 Holz-Hiebsatz mit einheimischer Verarbeitung, auch höhere Wasserzinsen für Kraftwerke. Die beiden – paritätischen – geistlichen Herren Jäger und Spichtig führten Diskussionsrunden zu «Das persönliche Gespräch». Herr Baur von der Zürcher Globus- Direktion dozierte in den dank Chasper Campell zur Verfügung gestellten Brauereiräumen über den intensiven «Umgang mit Menschen mittels Worten». Im Garten floss dann jeweils das köstliche Bier. Spitze an jugendlichem Übermut, Festlaune und Humor war die Südtirol-Reise unter der Ägide von Chasper Campell und Felix Nöthiger, letzterer als rastloser Unterhalter!

1975

1976

Das siebte Club-Jahr bescherte mit Werner Böhi einen sehr rührigen Präsidenten. Die Mitgliederzahl wuchs auf 27 – mehr als 30 wollten wir nicht. Im April 1976 erbebte der 3-Königs-Saal an der Reichsgasse mit 600 debattiersüchtigen Teilnehmern (auch nicht unbedingt willkommenen «fast Chaoten» aus der Basler KKW-Gegner-Szene).

Lebhaft in Erinnerung bleibt die Kompetenz und Unerschrockenheit unserer geforderten Wortführer. Von hohem Erlebniswert und Naturschönheiten war unsere Glacier-Express-Fahrt zum Nationalkongress in Brig geprägt. Die dort grösste Delegation stammte aus Chur, zusätzlich noch verstärkt durch Neuburger Gäste. Unser Zug fuhr noch über die Furka und nur mit viel Loki-Gepfeiff war das mit Alpenkraut übersäte und durch eine Ziegenherde blockierte Schienentrassee zu bewältigen. Werner gab, zusammen mit Gerd Süsskind, ein ansprechendes periodischer Kammer-Bulletin heraus.

Altershalber trat 1976 ein Teil der Gründer-Generation in die Seniorenkammer Chur über. Detailfragen ob und welche Anlässe gemeinsam, getrennt und unter wessen Ägide, bildeten immer wieder Diskussionsstoff. Und je nach Schwerpunkten der JCl/SKC Schwester-Kammern verlagerten sich auch die Anlässe.

Die JCI erlebte mit Alexander Dönz als Präsident eine schwungvolle Neuburger Woche. Silvio Fasciati wagte eine schriftliche Eingabe an Herrn Bundesrat Chevallaz «…staatliche Konjunktur-Beeinflussungsmöglichkeiten»! Felix Nöthiger als Schlossherr auf Burg Haselstein überzeugte an einer Domleschg-Burgenfahrt. Luzi Bärtsch und Marcel Capaul bescherten eine «Wohlverpflegten» Abend in EMS mit bündnerischen Wirtschaftsfragen.

1977

1978

Wilfried Rohrer führte uns mit vielen Gästen aus den Nachbar-Kammern und den Neuburg zur Senda Sursilvana. Die beiden (früh verstorbenen) Damen Pedolin und Portmann verwöhnten die grosse Schar beim feurigen Picknick und alles war im schweizerischen Nationalbulletin nachzulesen. Zum wiederholten Mal erlebten wir Kathedrale und Seminar, von den Professoren Schmidig und Spichtig liebevoll betreut.

Jacques Honegger war als Präsident gefordert. Die Öffentlichkeitsarbeit erhielt einen beachtlichen Schub durch die Veranstaltung im Churer-Stadttheater: Prominenten-Talkshow mit Dr. Roger Schawinski (Radio 24), Dr. Heiner Gautschi (ehem. Stimme aus New York), Dr. Walter Wittmann (Professor und Autor), Hr. Léon Walker (Nati-Coach Fussball). Herr Bundesrat Nello Celio wäre gern dabei gewesen: «…aber mit einem Roger Schawinski und seinem frechen Radio-Sender vom Pizzo Groppera …». Dafür heizte Sepp Dörig’s Big-Band herzhaft ein und es wurde im vollen Saal quicklebendig.

Unser erstes Jubiläum feierten wir am 1. September 1979 in den Vulpera Hotels. Die Bündner Presse berichtete von weltweit 560 000 Jaycees, von 45 Schweizer Kammern mit 1400 Mitgliedern. Chur wies 20 Junioren und 19 Senioren auf. Marcel‘s nachbarlicher «Baulöwe» Arnold Mathis präsentierte «sein Vulpera». Gerne kam der Schreibende, mit noch jugendlicher Frische, der Aufforderung zur Festansprache nach.

1979

10-Jahre Jubiläum JCI Chur

1980

Gubert Luck leitete unseren Club. Als Präsident des Schweizerischen Bergführervereins wollte er uns alle – erfolglos – zu Alpinisten trimmen. Einmalig fand im Churer Grossratssaal (noch ohne den heutigen Luxus-Eingang …) die Präsidenten-Konferenz und GV der Schweizerischen Jaycees statt.

Wir Churer liessen uns nicht lumpen: Willkommen durch Stadtbehörde und weitere Honoratioren, Churer Abend mit «Bündner Znacht» und Ländlermusik. Ein Laaxer-Skitag rundete diese gelungene Veranstaltung ab.

Peter Wettstein amtete als 12. Präsident und meisterte souverän 10 Anlässe, wie Vorträge, Gala-Dinner, Besuch in Landquart, Ems, dann Schlittelfahrt und Wanderungen. Vor lauter Aktivitäten drohten die JCI- und SKC-Programme auszuufern und positiv verlaufene Abstimmungsfragen trugen Etliches zur künftig reibungslosen Programmgestaltung bei.

1981

1982

Präsident Kurt Alig kombinierte JCl-Anlässe vermehrt mit den Senioren. Es gab eine gelungene Neuburger-Sportwoche, das Drogenproblem und Bündner KW-Fragen gaben zu «hirnen»; zu geniessen der Chlaus-Abend vom 11. Dezember im Duc. Insbesondere das in fünf Arbeitsgruppen abgehandelte Nationalthema «Wasser» wurde – mit Schwerpunkt aus Bündner Sicht – erfolgreich am Nationalkongress in Basel vorgestellt.

Robert Dörig übernahm das Präsidium mit einem aufwändigen Chlausball als Auftakt. Peider Ratti und Dr. Müller erläuterten das Naturmuseum. Die Firma Hamilton und der Jeninser Weinbau verwöhnten die Teilnehmenden.

1983

1984

Unser 15. Club-Jahr! Präsident Beni Peder kreierte den neuen Guide, brachte 24 Neuburger zur Sportwoche, stellte unsere Stadtverwaltung vor, auch die Oleodotto, Videotex als Zukunftsmedium, u. a. Er griff auch zu Eigendarbietungen aus SKC-Reihen. Absoluter Hit war die wahrhaft ergötzliche Play-back Darbietung beim Chlausball am 15. Dezember.

Sein ganzer Vorstand trat kostümiert und virtuos auf: Nebst Beni, Johannes Clavadetscher, Hans-Jörg Müntener, Rene Willi und Bruno Portmann. Zum 15. JCl-Wiegenfest gab es Zeitungs-Sonderdruck, Radio Interview und TV-Auftritt! An die breitere Öffentlichkeit traten wir mit vordemonstriertem Papier-Schöpfen. Zum Fest kamen auch 20 Neuburger, und deren Oberbürgermeister Theo Lauber schlug gar Freundschaft auf Stadtebene vor – derart hoch war damals die Stimmungslage.

René Willi generierte ein gutes Dutzend grössere Anlässe, so einen Theater-Abend, Besichtigung des Gonzen-Bergwerks, den Skiplausch mit den Neuburgern Freunden und einen Informationsabend bei der Kantonspolizei.

Am NAKO Rapperswil war unser Thema: «Flüchtlinge im Raum Chur» (schon damals!).

1985

1986

Hans-Jörg Müntener leitete das Club-Jahr. Sein exzellenter Jahresbericht konnte viel Wertvolles festhalten, so eine perfekte Neuburger-Woche, das Diskussionsthema «Medien der Zukunft», dann monatliche Anlässe wie «Chur die unbekannte Stadt» (aus heutiger Sicht sinnigerweise von Roland Tremp geleitet!). 40% der Lunch-Teilnehmer waren Senioren und das Verhältnis JCl / SKC wurde als sehr gut eingestuft. Engagierte AK-Arbeit gab unsere Beihilfe zur Gründung der LOM Davos (Willi/Tremp/Peder/Alig).

Präsident war Hans Graf. Nebst sorgfältigem Programm – Schnee und Lawinenforschung Davos, Bischö_ iches Schloss, Globus-Chur, Mitglied Wiher, damals Globus-Direktor – traten als damalige Selbstverständlichkeit die fünf 40-Jährigen allesamt in die Seniorenkammer über und bei den Jungen gab es gleich auch fünf Neue!

In ulkiger Erinnerung verbleibt sein mittelalterliches Essgelage im Schloss Haldenstein – ohne Besteck, dafür mit Esslatz!

1987

1988

Mit Marco Willi erlebten wir ein abermals bewegtes Club-Jahr, z. B. Arbeitsgruppe Zirkus, Curling, Fremdenverkehr und dann Victor Willi aus Rom mit dem Thema «ltalianità» – damals auch ohne Berlusconi recht lustig! Sodann Engagement z. Hd. der Neugründung LOM-Surselva, der vierten Bündner Wirtschaftskammer. Der Start gelang mit erstaunlichen 43 Eintritten. Namhafte Folgekontakte beschränkten sich praktisch auf den jährlichen Curling-Abend – allgemein scheint die «Aussenpolitik» ex Chur nie überbordende Priorität genossen zu haben.

Zu Beginn der dritten Dekade standen wir unter Leitung von Franco Lurati; mit u. a. TAK-Besuch in Schaan, dank Urs Beyer Flugvorführung auf dem Flugplatz Mollis, ferner Reise zu den Peugeot-Werken und dortigem Schlumpf-Automuseum.

Im Zentrum stand unser 20-Jahre-Jubiläum. Das Benefiz-Konzert im Titthof mit dem Vienna Art Orchestrabrachte eine 5-stellige Geldspende zugunsten der Aids-Hilfe Graubünden – Chapeau!

1989

20-Jahre Jubiläum JCI Chur

1990

Nun amtete Werner Peng als Präsident und Christoph Blocher sprach über: «Mehr Mensch – oder mehr Unternehmer? » Als Rarität fand wohl das Treffen der Churer-Service-Clubs statt und dann der November-Anlass: «Was ist mit Graubünden los?» Unsere Gast-Referenten waren Christoffel Brändli, Dumeni Columberg, Dir. Max Wälchli, Dir. Peter Näf.

Andreas Knuchel «drohte» mit einem Sparjahr; offenbar hatten die Mäuse kassen-relevant zugeschlagen. Daran war sicher Prof. Dr. Pfammatter vom Priesterseminar nicht beteiligt: «Kirche heute» mit lebhafter Diskussion. Der hochrespektierte Kirchenmann und Rotarier «entfoh» später hiesigen bischö_ ichen Zuständen. Verdienstvoll war der Behinderten-Sporttag in Sargans mit sechs LOM’s, dann Besuch des ältesten Bündner Hotelbetriebs Fravi in Andeer, sowie Chur mit stolzer 26-fach Delegation am NAKO in Davos.

1991

1992

Alois Vinzens stellte sein Jahr unter das Motto «Geselligkeit». Wir diskutierten engagiert Fragen um das Thema «Lebensqualität» und nahmen dieses Motto bei diversen Lunch-Veranstaltungen immer wieder auf. Anlässe waren u. a. das Rätische Museum Chur, das KKW Gösgen, das Weinbau-Museum.

Andre Thomas startete mit 24 Mitgliedern und sechs Interessenten. EMS-Chemie bot technische und leibliche Kost. Kammer-Mitglied Regierungsrat Aluis Maissen referierte, die Firma Triacca lockte die Jaycees bis ins Veltlin, die Baustelle Crapteig der N-13 war hoch aktuell. Die schönsten Kleider holten wir aus den Schränken für den Ball im Grand-Hotel Quellenhof. Zu reden gab einmal mehr das Ob und Wie zur Frage Jumelage mit Neuburg; besonders den Jungen war der persönliche Bezug abhandengekommen.

1993

1994

25-Jahre Jubiläum JCI Chur

 

Unser Viertel-Jahrhundert Präsidialjahr unter Giorgio Cappellin wies eine mehr als gefestigte Mitglieder-Struktur auf: 30 Junioren, 40 Senioren, 6 Senatoren, 13 Interessenten. Höhepunkt war die glanzvolle Feier im Grand- Hotel Bad Ragaz, Organisation Remo Godly und Stefan Caprez, Festredner Marcel Capaul. Das Jahresthema hiess «Ökologie und Unternehmungsführung», verantwortlich war Thomas Handl. Jahresanlässe: Oper in Zürich, KW Sarganserland, AD-Zentrum Davos, Plantahof, Passugger-Heilquellen.

1995 stand unter dem Präsidium von Remo Godly. Die schweizweit in Jaycee-Clubs gepflegte «soziale Ader» schlug sich in Chur im Bau eines Kinder- und Familien-Spielplatzes nieder.

Reto Gurtner erläuterte auf Crap Sogn Gion einer stattlichen Churer Schar sein Imperium und seine erstaunlich klar unterlegten Visionen. Die AK unter Felix Lavater brachte sogar Herrn Generaldirektor Antonio Riva von der SRG mit zum Lunch.

1995

1996

Die anvisierte Strukturbereinigung unter Präsident Walter Lutz zielte auf Durchschnittsalter 30, grösseren Frauen-Anteil und nach noch diversifizierterer Berufsbreite. Diese ehrgeizigen Ziele scheinen auch in den Folgejahren, und selbst heute im 2009, nichts von ihrer Aktualität eingebüsst zu haben.

Hingegen hatten sich Form und Ausmass der Programm-Abstimmungen zwischen JCI und SKC weitgehend geklärt; man ergänzte sich zusehends in willkommenem und gegenseitig bereicherndem Sinn. Anlässlich der üblichen Jahresausstellung der Bündner Künstlerinnen stiftete unsere Kammer beim Dinner mit Museumsdirektor Beat Stutzer den «Preis der Jungen Wirtschaftskammer Chur».

Das Präsidialjahr unter Felix Lavater brachte z.B. den Guide im noch heute beliebten Kleinformat, dann das von Gerd Süsskind kreierte JCl-Signet. Hansruedi Schiesser begeisterte mit einem intelligenten Exkurs über «Kommerz und Werbung». Stefan Caprez leitete ein beachtliches Engagement in der AK «Wirtschaftsförderung Chur und Umgebung».

1997

1998

Präsident Luzi Willi wählte die Devise «Reden ist Silber, Handeln ist Gold». Mit 36 Mitgliedern und sechs Interessenten war die Kammer wohlbestallt! Erste Referentin war die mittlerweile abermals aktuellere, damalige Regierungsrätin, und heutige Bundesrätin Eveline Widmer Schlumpf. Bereits konnten 80% elektronisch kommunizieren und die Vereinsabläufe vereinfachen. So in Sachen Wirtschaftsgipfel in der HWV, Nachhaltigkeit bei Josias Gasser, Belebungsversuch der Kleiderfabrik Truns sowie eine Piemont-Reise unter Remo Godly.

Den Abschluss des alten Jahrtausends managte Heinz Busch. Das naheliegende NAKO-Thema war «Bridge to the new Millenium». Fünf AK’s bestritten 15 Anlässe – beginnend morgens 7.00 nach unzähligen Treppenstufen mit «Gipfeltreffen» auf dem Martins-Turm. Sodann Neujahrs-Apéro im renovierten Stadttheater, später die elegante «High-Heels Sunnibergbrücke» und in Stiefeln, gemeinsam mit der LOM Davos, in den Gotschna-Tunnel.

Erstmals gab es einen Churer «Jaycee of the Year»: Luzi Willi mit bester Präsenz. Die «Rote Laterne» für viele Abwesenheiten verursachten bei der Empfängerin entsprechende Apéro-Kosten!

Das rauschende Jubiläumsfest im Grand-Hotel Hof Bad Ragaz leiteten die Jaycees Hunger, Bianchi, Peder, Räschle und Capaul. Die Podiumsdiskussion zu: «Bündner Wirtschaft – wie ist deine Zukunft?» bestritten die eingeladenen Referenten Lebrument, Hämmerte, Federspiel und Michel; Festredner war Marcel Capaul. Die Festgäste wurden mit einem höchst originellen «Die vier Jahreszeiten» als sinnigem Auftakt zu unserer vierten Dekade überrascht.

Der Schreibende wurde gegen Ende der Festivität durch die Hotel-Direktion ersucht, spontan Chef-Koch, Küchen- und Service-Brigade zu verabschieden und den hehren Hotelhallen ein freundliches Ade zu zollen, denn tags darauf erfolgte der Hotel-Abriss und eine hektische 18-monatige Neubau-Phase! Heuer ist in Bad Ragaz eine weitere gigantische, neu konzipierte Überbau eingeweiht worden, welche Gäste der höchsten Kategorie aus aller Welt verwöhnen möchte.

1999

30-Jahre Jubiläum JCI Chur / SKC

 

2000

Mit dem Thema «Der Mensch im dritten Jahrtausend» führte uns Fulvio Santarossa durch das Milleniumjahr. Mit fünf AK›s und einem gut gefüllten Programm war es ein Jahr voller interessanter Augenblicke. Höhepunkte waren sicher der Besuch der Kristallwelten von Swarowski in Watens (A) und die Senatoren-Ernennung von Giorgio Cappelin anlässlich des Referats Beat Wicki über die Naturresourcen der Welt. Mit sechs Interessenten konnte auch der Nachwuchsförderung Gutes getan werden.

Luzi Graf konnte die Lorbeeren harter Arbeit ernten. Er hatte zusammen mit dem AK Schneespiele den Zuschlag zu deren Durchführung im 2003 erhalten hatte. Endlich wieder ein nationaler Anlass der LOM Chur! Ein Erfolg war sicher auch, dass unsere LOM mit 14 Mitgliedern am NAKO in Biel vertreten war und es am Churer-Stand viele schöne Erlebnisse gab und weitere Netzwerke geschlossen werden konnten.

Eine Lesung mit dem Querdenker Mathias Cavelty und eine Vernissage unter der Leitung AK Kultur von Johann Werro rundeten das abwechslungsreiche Programm ab.

2001

2002

Mit dem Neujahrsapéro im Rathaus eröffnete Christoph Caprez sein Präsidentenjahr. Beim Abendanlass im Kantonsspital erläuterte der Spitaldirektor Dr. A. Bachmann die Vor – und Nachteile zum künftigen Spitalplatz (auch heute noch ein aktuelles Thema).

Die Besichtigung der Ems-Patvag AG zeigte auf, dass man auch mit Produktionsstandort Graubünden weltweit erfolgreich tätig sein kann. Das unter der Leitung von Arno Catrina organisierte lnterclub-Meeting bot reichlich Gelegenheit, die Mitglieder der anderen Serviceclubs kennen zu lernen. National stand das Jahr ganz unter der Vorbereitung der Schneespiele.

Ob Brückenbaustelle live, Zahn-Brücke, theoretischer Vortrag über Brücken oder das Überqueren der Brücke ins Bündner Oberland zum traditionellen Curling. Alles hatte Mario Bianchi passend auf sein Motto ausgerichtet. Hauptbestandteil im 2003 war sicher die Durchführung der Schneespiele in Arosa.

Die Sanierung und Erweiterung des Kinderspielplatzes oberhalb des Klein-Waldegg konnte unter der Leitung von Ernst Schild nach zahlreichen Arbeitsstunden erfolgreich abgeschlossen werden. Mit der Senatorenernennung von Felix Lavater und Rainer Good dankte man diesen für ihren unermüdlichen Einsatz für das Jaycee-Leben.

2003

2004

Im Präsidentenjahr von Alexander Blatter gab es zwei Startschüsse – der Charity-Anlass und die Teilnahme am Churerfest. Ersterer fand in den Räumlichkeiten der Fa. Würth statt, wo Bilder von verschiedenen Künstlern zu einem wohltätigen Zweck versteigert wurden.

Zu erwähnen gilt es sicher auch den Partnerinnen-Anlass zum Thema «süsse Verführung» und das Wellness-Wochenende im Südtirol. Mit der grosszügigen Unterstützung von Felix Lavater wurde eine neue Homepage ins Leben gerufen.

Markus Ellemunter führte die Geschicke unserer LOM. Für das Charity-Projekt «I will au no» konnte Chris Battaglia den Kabarettisten Rolf Schmid gewinnen. Die Zusammenarbeit mit den Schauspielern der ARGO war für alle eine enorme Bereicherung und dank den vier ausverkauften Vorstellungen konnte ein Betrag von CHF 20‘000.00 dem Roten Kreuz für das Chilli Projekt gespendet werden. Mirjam Delta-Santa wiederholte dieses Projekt im nächsten Jahr nicht weniger erfolgreich.

Die AK Churerfest um Maurus Frei baute den originellsten Stand am Churer Fest und wurde dafür mit einer Anerkennung belohnt.

2005

2006

Zum Thema «Licht und Schatten» präsidierte Rene Stutz ein voll bepacktes Programm. Mit Sicherheit war für Jede und Jeden etwas dabei, so z. B. Helikopterflug, Schlittelplausch, diverse Firmen-Besichtungen etc. Die zahlreichen Lunches neu mit Kurzvorträgen zu bereichern fand grossen Anklang und Nachahmer in den folgenden Jahren. Den Weg zum NAKO in Basel – mit einem eigenen Stand – fanden über 19 Mitglieder. Mit dem Gewinn von beinahe CHF 5‘000.00 des Churerfestes unter der Leitung von Pascal Mittner konnte die Finanzkraft unserer LOM verbessert werden. René gelang zudem das Kunststück, über 10 Neumitglieder zu akquirieren.

Das Jahr unter Peter Fahrni stand dann ganz im Zeichen des nationalen Engagements. Die LOM Chur war mit Rinaldo Willy als EVP-lnternational und mit Mauro Lardi als Legal Councel gleich mit zwei Mitgliedern im Nationalkomitee vertreten und unser Einsatz beim «Mitanand Fest» zugunsten der Procap wurde mit einem JCl-Award am NAKO belohnt.

2007

2008

Als erste Präsidentin führte Mirjam Delta Santa im 2008 durch das Programm. Die Highlights waren unter anderem die Senatorenernennung von Rene Stutz sowie die Führung und Besichtigung des sich im Umbau befindenden Grand Hotels Quellenhof in Bad Ragaz.

Aber auch mit dem Neujahrsauftakt in der Form eines bayrischen Abends und dem Businesstalk traf Mirjam voll ins Schwarze. Dank der Initiative von Marco Delta-Santa konnte mit Pascal Mittner ein JCl-Mitglied Einsitz in der Jury des Businessplan-Wettbewerbes der HTW nehmen und den Gewinnern einen Spezialpreis von CHF 1‘000.00 übergeben.

Das 2009 unter Marco Schädler stand ganz im Zeichen der Jubiläen. Einerseits durfte die JCI Chur das 40-Jahre-Jubiläum feiern, andererseits konnte man auch 50 Jahre JCI Switzerland begiessen.

Nebst unserer Jubiläumsfeier im neu erbauten Auditorium der Graubündner Kantonalbank, wurde erstmals mit dem Rose-Day ein nationaler Charity-Anlass für die MS-Gesellschaft lanciert und durchgeführt. Der Einsatz für die WG Oberfreifeld baute Schranken gegenüber handicapierten Menschen ab. Das durch Rinaldo Willy organisierte Energie-Podiumsgespräch lockte zahlreiche Zuhörer/innen an. Im 2009 konnten wir drei Regierungsräte an unseren Anlässen als Redner begrüssen und waren in beinahe zehn Presseartikeln präsent.

2009

40-Jahre Jubiläum JCI Chur / SKC

2010

Als zweite und bis heute letzte Präsidentin hatte Maja Tobler das Thema «Service-Clubs» im Programm eingeführt. Dies sorgte für Begegnungen mit vielen interessanten Personen in der JCI und ausserhalb.

Die Highlights waren ein Apéro mit Sandra Romer im Gespräch mit Künstler, Thema «Warum mache ich Kunst» sowie den Besuch beim Baum Museum von Enzo Enea in Jona/Rapperswil.

Präsident war Martin Bundi. Das war ein bewegtes Club-Jahr, denn in sein Programm war das Thema Sport allgegenwärtig. Den Vortrag mit Olympienmedalliengewinner und Weltmeister Nino Schurter war erstklassig. Wir haben mitbekommen, was auf dem Niveau nötig ist, um mithalten zu können. Ein Teil der Junioren und Senioren sind selber aktiv geworden und haben den Klettersteig in Flims erfolgreich bezwungen. Den Vortrag von Stv. Chefredaktor Bündner Tagblatt war einer von vielen, welchen wir genossen haben.

2011

2012

Ohne Vize-Präsident zu sein, hat Rinaldo Willy das Jahr glanzvoll gemeistert. Dies war nur wegen der tollen Zusammenarbeit im Vorstand möglich. Organisatorisch haben sie dem Verein die Strukturierung optimiert, Stellenbeschreibungen für die einzelnen Vorstandsfunktionen implementiert und die Mitgliederbeiträge durch einen einmaligen Beitrag gleich sämtliche Events finanziert, sodass dem einzelnen Mitglied das Essen nicht mehr zahlen muss.

Sie haben zudem wieder eingeführt, dass die Kandidaten mit einem Stand an den NAKO teilnehmen müssen und so JCI auf nationaler Ebene kennenlernen. Weitere Highlights waren die Zusammenarbeit mit der NHG sowie den Referenten Pierin Vinzenz und die Ernennung unseres 1. Ehrenmitglieds, Marco Schädler.

Sascha Gruber hat sich in seinem Präsidialjahr bei den Events auf 4 Themen konzentriert: Firmenbesichtigungen, Kultur, Erfahrungsaustausch und Party. Der Start ins neue Jahr bei der UBS in Chur war wirklich eine erfreute Sache. Rund 90 Mitglieder der jungen und älteren Wirtschaftskammer haben sich dort eingefunden und das erste Ehrenmitglied der LOM Chur wurde offiziell ernannt. Auch die Partnerschaft mit der NHG hat Früchte getragen und so konnte mit Rudolf Minsch der Chefökonom von Economiesuisse ein Hochkaräter aus der Wirtschaft in Chur auf die Bühne gebracht werden.

Weiterer unvergesslicher Events waren; der Besuch beim Künstler Primo Berera auf der Lenzerheide, der Besuch von Swisscom in Chur, AZ-Systems bei einem Projekt in Landquart und der Straubwerke in Wangs. Ein Highlight war das Erste RockBenefits, welche die JCI Chur sichtbar und spürbar gemacht haben. Der Besuch am NAKO hat allen Beteiligten enormen Spass zubereitet.

2013

2014

45-Jahre Jubiläum JCI Chur

Das Präsidialjahr von Thomas Davatz ist ja noch nicht ganz zu Ende. Nach einem geglückten Jahresstart bei der ÖKK in Landquart, hatten wir noch weitere tolle Firmenbesichtigung z.B. Impac in Landquart. Die Zusammenarbeit der JCI und NHG ist eine gelebte Partnerschaft und der Vortrag von Prof. Dr. Sita Mazumder hat überzeugt.

Ein praktischer Mehrwert für die Jaycees gaben die Anlässe Stellwerk (HR) sowie Nachfolgeplanung durch Swiss Legal. Anstehende Highlights sind: NAKO (sind fast auf Platz 3 der Anzahl Mitglieder der eigenen LOM – CHweit); WEKO in Leipzig sowie 2. JCI-Benefiz-Rock-Konzert. Das abwechslungsreiche und intensive Programm hat Früchte getragen. Wir werden dieses Jahr an der GV über 10 Kandidaturen entscheiden.

Die Bereitschaft einzelner Kandidaten direkt ab Ende November 2014 ein Vorstandsamt zu übernehmen, ist heutzutage nicht selbstverständlich. Besondere Anerkennung gebührt Marc Cadalbert für die Bereitschaft, das Präsidialjahr 2015 zu übernehmen. Mit diesen neuen Kandidaten und unsere aktiven Mitglieder sehen wir eine erfolgreiche Zukunft.

Marc Cadalbert hat sich als Kandidat auf die Anfrage von Thomas Davatz hin zur Verfügung gestellt direkt Präsident der JCI Chur 2015 zu werden. Die Schwerpunkte des Vereinsjahres hat er auf Firmenbesichtigungen z.B. dem Ausbildungsknochenhersteller SYNBONE in Malans, den Besuch der Nationalen Events JCI Training Day in Murten und des Conako in Genf mit jeweils grossen Delegationen, sowie als Highlight dem Tesla Event bei der Lehner Akustik in Maienfeld gesetzt. Weiter hat er darauf Wert gelegt die Nähe zu den JCI Senioren und vor allem die Verbindungen zu den umliegenden LOMs aufzubauen und einen regen Austausch zu pflegen.

2015

2016

Daniel Camenisch: Unter dem Motto „face it“ stand ein aktives und lebhaftes Vereinsjahr 2016 bevor. Die Vernetzung mit Wirtschaft und Politik sowie die Sichtbarmachung der JCI Chur standen für Präsident Daniel Camenisch im Vordergrund. Nebst dem Wirtschaftsevent mit Gastredner Andreas Wieland, das Gespräch mit Regierungsrat Dr. Jon Domenic Parolini die hohe Präsenzrate an den LOM-Events, die 12-köpfige Delegation am EUKO in Tampere waren ebenso Highlights, wie die Umsetzung der 1. „Kunst in Chur“ Vernissage, das Zusammenrücken der Bündner-LOMs, die hohe Medienpräsenz oder die Initiierung des CONAKO 2019 in Davos.

Carlo Lanker: Fulminant startete das JCI-Jahr 2017 mit dem traditionellen Neujahrsapéro im B12, an welchem ca. 70 Junioren und Senioren begrüsst wurden. Der Präsident 2017, Carlo Lanker, legte den Fokus auf Firmenbesichtigungen und Wirtschaftsthemen. In diesem spannenden Jahr erhielten die JCI-Mitglieder einen Einblick in die Credit Suisse Chur, Würth AG, Südostschweiz Medien, Cedes Porschezentrum und Repower.

Ein nicht alltäglicher Anlass war das Horsebased-Training in Buchs. Dabei lernten wir, wie man im Umgang mit Pferden Führungserfahrung sammeln kann. Pferde gelten als sehr sensible Tiere und reagieren daher sehr stark auf die Personen, welche ihnen gegenüber stehen. Eines der 

Höhepunkte im Vereinsjahr 2017 war sicher der Besuch beim Alpenhirt in Tschiertschen. An einem warmen Sommerabend konnten wir uns in seinem gemütlichen Lädeli mit Trockenfleisch und anderen Leckerein verköstigen. Eine stattliche Churer Delegation nutzte die Chance, dass der EUKO nach vielen Jahren wieder einmal in der Schweiz stattfindet, und fuhr nach Basel. Ein besonderes Erlebnis dabei war der Foodstand am Donnerstag-Abend in der Basler Markthalle, welchen wir als Organisatoren des CONAKO 2019 führten und den Besuchern des EUKO aus nah und fern Bündner Köstlichkeiten angeboten haben. An einem der wettermässig heissesten Tage des Jahres ging es anlässlich des 6-LOM-Anlasses in den kühlen Berg. Zusammen mit den umliegenden LOMS besuchten wir das Bergwerk Gonzen in Sargans und erlebten was es wirklich heisst, wenn es um einen herum stockdunkel ist. Schlag auf Schlag ging es danach weiter. Im Juli konnte zum Mittagsstamm mit Herrn Andreas Züllig, Präsident von Hotelleriesuisse, ein hochkarätiger Referent gewonnen werden, welcher uns mit einem unterhaltsamen Vortrag über die Tourismussituation in der Schweiz informierte.

Natürlich beschäftigte auch das anstehende Grossprojekt CONAKO 2019 die JCI Chur. Mehrere Sitzungen fanden satt und es war schön mitzuverfolgen, wie das Projekt immer konkretere Formen annimmt. Wie jedes Vereinsjahr neigte sich auch das 2017 langsam dem Ende zu. Nach dem alljährlichen Bowlingabend folgte Ende November bereits die Generalversammlung wo, nachdem Carlo Lanker endlich fertig gesprochen hat, seine Vizepräsidentin Nicole Kunz zur Präsidentin 2018 gekrönt wurde.

2017

2018

Das JCI-Jahr 2018 leitete Nicole Kunz als Präsidentin Nicole Kunz und es stand unter dem Jahresmotto «Beweg öppis». Dieser Leitsatz begleitete die Kammer in mehrfacher Hinsicht: So wurde zum einen die sportliche Aktivität der JCI-Mitglieder durch einen JCI-Laufkurs oder ein Biketechnik-Training angeregt. Daneben wurden diverse bewegende Firmen und Institutionen besucht (z.B. das Jungunternehmen «Kaffeerösterei Keller» oder das Plankis), Referate gehört (z.B. über Unternehmerqualitäten oder über die Abschaffung des Eigenmietwerts von Ständerat Schmid anlässlich unseres Wirtschaftsevents) sowie Kontakte gepflegt (z.B. mit den Bündner Kiwanis-Kollegen gemäss dem JCIS-Jahresmotto «Connect»).

Schliesslich wollten wir auch sozial wieder mehr bewegen, was wir mit unserem Beitrag am ersten «Churer Charity Halbmarathon» von Ruedi-rennt gemacht haben. JCI Chur hat die motivierten Läufer der Unified-Kategorie betreut und beim Lauf begleitet. Ein grosser Erfolg, der auch von JCIS belohnt wurde; nämlich mit zwei Awards am CONKAO in Bern (Kategorien «Das beste Projekt zur Entwicklung der Gesellschaft» sowie «Best of the Best»).

Apropos Erfolge 2018: Auch zwei Mitglieder haben uns dieses Jahr zu spezieller Ehre verholfen. Thomas Davatz wurde anlässlich des 5-Loms-Anlasses «Eisbrecher CONAKO 2019» zum Senator ernannt und Carlo Lanker (Past Präsident) durfte am CONKAO einen Award als «Best Member 2018» entgegennehmen.

Mauro Ciardo hat sich in seinem Präsidialjahr auf zwei Punkte fokussiert: Einerseits ist es das Networking und anderseits die intensivierte Verbindung zwischen den JCI Junioren und der Senioren Kammer. In seinem Jahr organisierte er verschiedene Events an welchen regionale Unternehmer von ihren geschäftlichen Höhen und Tiefen erzählten. Somit konnte die Junge Wirtschaftskammer von deren Erfahrungen profitieren. Zu den Highlights gehörten sicherlich der Networking Event mit den Senioren, der Brunch mit einer der erfolgreichsten Bündner Motivationstrainerin, die 50 Jahr Feier und der CONAKO in Davos, an welchem die Mitglieder der Churer LOM partizipieren. Im Weiteren wirkte er im Projekt der AK Wirtschaft mit, welches das Ziel verfolgt Business und Soziales miteinander zu verbinden. Besonders stolz ist Mauro Ciardo, dass er seinem Bruder Ende Jahr das Präsidentenamt übergeben darf.

2019